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Eindrücke von der Spiel 2009 in Essen

Auch dieses Jahr möchte ich euch wieder einen kurzen Einblick von den Spielen meines persönlichen Messerundgangs geben. Ich muss dazu sagen, dass ich kein wirkliches Superspiel gefunden habe.

Donnerstag

Egizia (Hans im Glück): Note 2

Gleich als Erstes dasjenige Spiel, das mir am besten gefallen hat und das ich als einziges gekauft habe. Ähnlich wie bei Caylus reserviert man sich gute Felder für die weitere Entwicklung mit der Einschränkung, dass man auf der Leiste (das ist der Nil) nur vorwärts gehen darf.

Donna Leon (Ravensburger): Note 4

Ein Memory, bei dem man die gemerkten Karten erst noch mit einer Spielfigur erreichen muss.

Macao (Alea): Note 2-3

Recht nettes Wirtschaftsspiel, aber mit einem für meinen Geschmack etwas hohen Glücksanteil beim Erwerb der Warensteine, die man nicht bunkern kann.

Islas Canarias (Clementoni): Note 4-5

Ziemlich glückslastig. Hat mich nicht mitgerissen.

PsychoPets (Goldsieber): Note 4

Man deckt nacheinander Karten auf und jeder Spieler sagt, wann die Einnahmen für ihn groß genug sind. Wer zu gierig ist, kriegt plötzlich gar nichts.

CirKis (Winning Moves): Note 3-4

Legespiel mit ungewöhnlichen Teilen. Man muss erst seine Erfahrungen mit den Formen sammeln.

Freitag

Rise of Empires (Phalanx): Note 3

Alternative, da bei Queen Games kein Tisch zu kriegen war. Wirtschaftsspiel um Siegpunkte mit einem für meinen Geschmack zu hohen kämpferischen Anteil. Nach dreieinhalb Stunden vorzeitig beendet, was allerdings auch etwas daran lag, dass ein Italiener dabei war und alle Kommunikation (inklusive der Spielregeln) in Englisch ablief.

Steel Driver (Pegasus): Note 2-3

Große Ähnlichkeiten mit Chicago Express, aber aus meiner Sicht besser gemacht. Bau aller Gesellschaften ist immer entsprechend des durch die Aktien eingenommenen Geldes, ohne dass dafür die wertvollen Züge der einzelnen Spieler verbraucht werden.

Alcazar (Kosmos): Note 2-3

Eine Neuauflage von Big Boss, was seinerseits auf dem Klassiker Aquire basiert. Hier allerdings mit mehr Investitionssteinen auf die (hier) Schlossketten, die auch nicht exklusiv reservieren. Das ändert den Ablauf etwas gegenüber Big Boss. Es gibt auch noch ein anderes Spiel mit dem gleichen Material, das laut meinem Sohn recht gut war.

Havanna (Eggert): Note 3

Jeder wählt verdeckt eine Aktionskarte, dazu kommt eine offene Aktion aus der früheren Runde. Erst wenn alle Aktionskarten gespielt wurden, sind wieder alle verfügbar. Ganz nett.

[Samstag: Euromasters]

Sonntag

Colonia (Queen Games): Note 2-3

Wirtschaftsspiel, das mir recht gut gefallen hat. Man muss mit seiner begrenzten Anzahl von Arbeitern gut haushalten. Schwachpunkt schien mir, dass es Geld in 4 Währungen gibt, und man oftmals die falsche Währung für die Siegpunkte hat. Vielleicht entschärft sich das etwas, wenn man die vollen 6 Runden spielt und nicht nur 3 wie auf der Messe. Außerdem mit 40€ auf der Messe zu teuer, aber das gibt's wohl billiger nicht direkt vom Verlag.

Sultan (Queen Games): Note 5

Auf Edelsteinen wird mit verdeckten Karten geboten. Nicht mein Spiel, da ich immer einen Punkt weniger habe als einer meiner Konkurrenten. Wenigstens kurz.

Tobago (Zoch): Note 3-4

Sehr schönes Material; hübsche Idee, aber hoher Glücksanteil.

Machspiele (Eggert): Note 3

Gerangel um Posten in einem Unternehmen einschließlich Korruption. Zunächst spannend, aber wir haben es nicht zu Ende gespielt, und die Idee scheint mir für die volle Spielzeit nicht ganz zu tragen.

 

Herzliche Grüße
Klaus