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Eindrücke von der Spiel 2010 in Essen

Wie immer will ich einen kleinen Eindruck von den neuen Spielen aus Essen aus meiner Sicht liefern.

Donnerstag, 21.10.2010

Loch Ness (Hans-im-Glück): Meine Note: 4

Man versucht Fotoaufnahmen vom Monster zu machen und muss versuchen, sich dafür an der richtigen Stelle aufzustellen. Das Monster wird durch ausgespielte Karten aller Spieler bewegt, wobei jeder in jeder Runde 1 bis 5 spielen kann. Sehr viel Glück und eigentlich eines Hans-im-Glück-Spiels unwürdig.

Die verbotende Insel (Schmidt): Meine Note: 2-3

Eine Insel wird langsam überschwemmt, und die Mitspieler müssen gemeinsam versuchen, 4 Artefakte zu retten und mit dem Hubschrauber abzutransportieren; sonst haben sie gemeinsam verloren. Erinnert ein bisschen an Pandemie; wahrscheinlich noch etwas einfacher. Wer kooperative Spiele mag ...

Qwirkle (Schmidt): Meine Note: 2-3

Ein abstraktes Legespiel wie Einfach Genial, aber doch ganz anders. Für zwischendurch vielleicht ganz nett.

Schwarzer Freitag (Kosmos): Meine Note: 3

Ein Börsenspiel mit sehr viel Handarbeit, um die Kurse anzupassen. Sabine und Michael hatten es vorher gespielt und empfohlen. Ich muss gestehen, dass ich es nicht so prickelnd fand, was nicht nur daran lag, dass es uns falsch erklärt wurde und es nicht enden wollte. (Bodo hatte übrigens etwas später das gleiche Problem.) Ich hatte den Eindruck, dass jedesmal, wenn ich dran kam, die Situation besonders schlecht war, obwohl wir beim Abbruch etwa alle gleich standen. Aber ich denke, dass man meistens nur relativ wenig beeinflussen kann.

Der Pate (Kosmos): Meine Note: 2

Ein Spiel, bei dem man die Mitspieler tüchtig ärgern kann (ins Gefängnis schicken, in den Hudson werfen, ...). Ziemlich glücksabhängig, aber irgendwie hat es doch Spaß gemacht, und es waren ein paar ganz interessante Mechanismen drin, die einem zumindest vorgaukelten, relativ viel beeinflussen zu können.

Freitag, 22.10.2010

Discover India (Queens): Meine Note: 3-4

Auf einem interessanten Sammelbrett gilt es, möglichst viele gleichfarbige Chips zusammenhängend abzulegen, die man auf einer Indien-Karte aufsammelt. Aber zumindest in der 5-er-Besetzung hatte man oftmals kaum Wahlmöglichkeiten, was die Chips betraf.

Samarkand (Queens): Meine Note: 2

Man heiratet in mehrere Familien ein (im Nahen Osten ist das offenbar ja kein Problem) und versucht, mit diesen bestimmte Plätze zu erreichen und auch Familien zusammenzuführen. Ganz originell.

Fürstenfeld (2F-Spiele): Meine Note: 1-2

Auf sechs Landschaftsfeldern gilt es immer bessere Anbauflächen und Gebäude zu errichten, bis schließlich alle 6 Felder einen Palast zeigen. Das Problem ist, dass jedes gelegte Palastteil die weiteren Möglichkeiten einschränkt. Deshalb muss man den richtigen Zeitpunkt zum Palastbau finden und vorher seine Gebäude optimieren.

Navegador (PD-Verlag): Meine Note: 1-2

Mit dem Rondell aus Antike erinnert es ein bisschen an dieses Spiel. Es findet aber keinerlei Kampf statt. Thema ist die Entdeckung von Asien durch die Portugiesen (ähnlich wie bei Vasco da Gama). Es scheint vielfältige Möglichkeiten zu geben, zu Siegpunkten und damit zum Sieg zu kommen. Das Rondell sorgt außerdem anscheinend immer dafür, dass man relativ schnell wieder zum Zug kommt. Hat mir recht gut gefallen.

[Samstag, 23.10.2010: EM]

Sonntag, 24.10.2010

Das 20. Jahrhundert (???, gespielt bei Heidelbä(e)rger Spieleverlag): Meine Note: 2

Wachsende Städte mit Fabriken verursachen Umweltverschnutzung, die man in den Griff zu bekommen versucht. Dabei darf man aber die Siegpunkte nicht vernachlässigen.

Merkator (Lookout Games): Meine Note: 2-3

Man bekommt Auftragskarten, und für jeden Auftrag, den man erledigt, gibt es eine höhere Auftragskarte. Hat größtenteils Spaß gemacht, aber es war mir doch ein wenig zu viel vom Zufall abhängig.

Nürnberg, die Zünfte (Huch and Friends): Meine Note: 2

Ein Tipp von Jürgen. Wir konnten es nur noch zur Hälfte spielen, da die
Messe zu machte; aber bis dahin hat es einen recht guten Eindruck gemacht.

 

Soweit mein Bericht aus Essen.
Herzliche Grüße
Klaus