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Platz 24 bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Brettspiel

Am Samstag den 21. Mai fand im Rahmen des 30. Herner SpieleWahnsinns das Finale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Brettspielen statt. An dem Finale nahmen 36 Mannschaften - die vier Erstplatzierten der DM 2010, sowie 32 Qualifikanten aus 16 regionalen Vorausscheidungen - teil. Team 2 der Eiswürfel hatte sich Anfang des Jahres mit beachtlichem Vorspruch die Teilnahme mit einem Turniersieg bei der Vorausscheidung in Marl gesichert. Für das Krefelder Team gingen die vier „Eiswürfel“ Stefanie Fleischer-Pantazis, Michael Markfort, Wolfgang Müller und Bodo Thevissen an den Start und mussten gegen die anderen Finalisten ihr Können und Glück unter Beweis stellen. Das bisher sehr erfolgreiche erste Team war trotz beachtlicher Leistungen in der Vorausscheidung nur als Reserveteam vor Ort und kam nicht zum Einsatz. Dieses Jahr standen die folgenden Spiele auf dem Programm: Firenze, Pergamon, Blockers! und Airlines Europe. Schon nach den ersten Trainingsrunden war schnell klar, dass der Glücksanteil bei den diesjährigen Spielen recht hoch ist.

Der Beginn des Turniers war allerdings nichts für schwache Nerven. Dieses Jahr fand die DM nicht im Kulturzentrum sondern im archäologischen Museum statt. Das war zwar angesichts des Ausgrabungsspiels Pergamon äußerst passend, aber nicht ganz so leicht zu finden. Vor noch größeren Problemen standen allerdings die Veranstalter, die zu ihrer Verblüffung feststellen mussten, dass die seit Jahren erfolgreich und zuverlässig eingesetzte Turniersoftware den Dienst versagte. Dies führte zu einer Verzögerung des Turnierbeginns von fast 2 Stunden.

Schließlich ging es dann mit Firenze endlich los. Trotz gründlicher Analyse und Vorbereitung auf das Spiel reichte es für die Eiswürfel nur für einen zweiten, einen dritten und zwei vierte Plätze. Damit war früh klar, dass es mit einem erneuten Titelgewinn kaum etwas werden würde. Nach kurzer Pause ging es dann mit Pergamon in die Welt der Archäologie. Hier lief es schon spürbar besser und mit 2 zweiten und 2 dritten Plätzen. Da einige verspielte Archäologen recht lange an ihren Ausstellungen in Pergamon bastelten und der Zeitplan aufgrund der Verzögerung eh nicht mehr zu halten war, wurde von der Turnierleitung beschlossen, dass das Turnier nicht über die volle Distanz gehen würde. Nach kurzer Abstimmung unter den Teilnehmern wurde entschieden, dass nur noch das zügige Blockers! gespielt würde und dann das Turnier schon nach drei Spielen enden würde.

In Blockers! konnten die Krefelder dann auch endlich den heißersehnten ersten Sieg einfahren. Bodo Thevissen verwies in dieser Partie auch einen der Titelaspiranten auf die Plätze. Mit zwei weiteren zweiten Plätzen und einem dritten Platz konnten sich auch die Teamkollegen steigern.

Für die Eiswürfel reichte es so mit 30 Punkten in der Gesamtwertung leider nur für Platz 24. Turniersieg und Wanderpokal hingegen gingen an das Team „Aachen Funstastics“ (44,5 Pkt.).

Bodo Thevissen/Ralf Schneiderwind